Warum gibt es das Aschenkreuz zu Aschermittwoch nur in der katholischen Kirche?

Frau mit Aschekreuze auf Stirn
epd-bild/Jens Schulze
Das Zeichnen des Aschekreuzes wird traditionell am Aschermittwoch zu Beginn der Fastenzeit auf die Stirn der Gläubigen gezeichnet. Das römisch-katholische Ritual wird manchmal auch in ökumenischen Aschermittwochs-Gottesdiensten eingesetzt.
Anne-Sophie
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Hallo Anne-Sophie. Es gibt einige katholische Bräuche, die von der evangelischen Kirche nicht übernommen wurden. Ein Beispiel ist etwa, dass sich die meisten evangelischen Christinnen und Christen nicht bekreuzigen. In evangelischen Kirchen gibt es auch kein Weihwasser beim Eintritt in die Kirche. Manche katholischen Bräuche werden von evangelischen Kirchen aber auch "wieder entdeckt". So können sich Christinnen und Christen z.B. an Aschermittwoch inzwischen auch in manchen evangelischen Kirchen ein Aschenkreuz aufzeichnen lassen.