Gerechtigkeit im Bahaitum

- ist Aufgabe eines jeden Menschen für den Frieden aller
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Das höchste Ziel der Bahá’í ist es, dass Menschen auf der ganzen Welt in Einheit und Frieden leben können. Gerechtigkeit im Bahaitum bedeutet darum, mit anderen fair und respektvoll umzugehen und sich dafür einzusetzen, dass es jedem Menschen gut geht.

Gerechtigkeit für jede und jeden Einzelnen

Jeder Mensch soll andere so behandeln, wie er selbst behandelt werden möchte. Dabei ist Respekt gegenüber anderen sehr wichtig – ganz gleich, wie sie aussehen, woher sie kommen, wie alt sie sind oder welche Eigenschaften und Fähigkeiten sie haben. Denn alle Menschen sind gleich wertvoll.

Wichtig für die Fairness untereinander ist, sich eine eigene Meinung zu bilden anstatt nachzureden, was andere sagen. In den Bahai-Schriften heißt es, dass der Mensch „mit eigenen Augen sehen und mit eigenen Ohren hören“ soll. Das bedeutet: selbst genau hinzuschauen, nachzudenken und zu versuchen herauszufinden, was wirklich stimmt. So kann jeder Mensch eigene Entscheidungen treffen.

Gerechtigkeit für das Zusammenleben in der Gesellschaft

Bahá’í sollen sich auch dafür einsetzen, dass es der ganzen Menschheit gut geht. Zu den Lebensregeln des Bahaitums gehört es deshalb, großen Reichtum und große Armut zu verringern. Alles soll gerecht verteilt werden, damit jeder Mensch genug zum Leben hat.

Um Menschen oder Gemeinschaften in Not mit Geld unterstützen zu können, gibt es in den Bahai-Gemeinden freiwillige Spenden. Sie helfen zum Beispiel Familien dabei, dass alle Kinder die bestmögliche Erziehung und Bildung erhalten. Ganz besonders wird die Bildung von Mädchen gefördert. Denn Frauen spielen eine wichtige Rolle bei der Erziehung der Kinder und damit für die nächste Generation.