Warum ist der Buddhismus in Deutschland nicht als Religion anerkannt?

Tempel des Vietnamesisch-buddhistischen Kulturvereins in Erfurt
epd-bild/Paul-Philipp Braun
Tempel des Vietnamesisch-buddhistischen Kulturvereins in Erfurt (Symbolbild). Der Buddhismus ist in Deutschland anerkannt. Jeder Mensch darf in Deutschland an die Religion glauben, an die er oder sie glauben möchte.
Mammut
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Hallo, Mammut. Als Religion ist der Buddhismus in Deutschland anerkannt. Denn nach Artikel 4 des Grundgesetzes gibt es in Deutschland Religionsfreiheit. Das bedeutet, dass alle Menschen selbst entscheiden können, woran sie glauben.

Der Buddhismus an sich ist keine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Das können aber auch nur einzelne Religionsgemeinschaften sein und nicht eine ganze Religion.

Für andere Religionen in Deutschland gilt dasselbe. Auch das Christentum ist zum Beispiel keine Körperschaft des öffentlichen Rechts, sondern einzelne Kirchen wie die evangelische und die katholische. Andere christliche Gemeinden sind es aber nicht.